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Landkreis baut für 6,3 Millionen Straßen
 

Was lange währt, soll in diesem Jahr doch noch gut werden: Der Landkreis will Straßenbaumaßnahmen, die wegen Geldknappheit im vorigen Jahr storniert worden waren, nun in diesem Jahr durchziehen. Dazu gehören die Basteizufahrt, der Ersatzneubau der Brücke in Fürstenwalde, der Ausbau der Straße Sebnitz-Ottendorf, dritter Bauabschnitt, und der Radweg entlang der Straße von Dohna nach Köttewitz. Dazu kommt eine Reihe von neuen Vorhaben und Planungsarbeiten.

„Alles in allem haben wir uns ein ambitioniertes Bauprogramm vorgenommen“, sagt Heiko Weigel, Beigeordneter im Landratsamt. Insgesamt stehen – sobald der Kreishaushalt genehmigt ist – 6,3 Millionen Euro zur Verfügung. Rund 1,6 Millionen Euro steuert der Landkreis aus Eigenmitteln bei, der Rest soll aus Fördertöpfen fließen. „Wir haben alle Maßnahmen beim Freistaat angemeldet und hoffen, dass wir auch die nötigen Zuwendungsbescheide erhalten“, sagt Weigel.

Für die dringend sanierungsbedürftige Straße zwischen Kesselsdorf und Oberhermsdorf gibt es bereits eine Fördermittelzusage. Für die Maßnahme beginnt jetzt die Ausschreibung. Außerdem wird eine Reihe von Maßnahmen fortgeführt, so der Ausbau der Geschwister-Scholl-Straße in Heidenau.

Erstmals hat der Landkreis auch 100000Euro für Felssicherungen eingeplant. „Die Erfahrungen haben uns gelehrt, dass solche Ausgaben eh auf uns zukommen“, erläutert Weigel. Und ehe man die Gelder wieder mühsam an anderer Stelle kürzt, gibt es dieses Jahr einen separaten Haushaltsposten.

Ähnlich verhält es sich bei der Beteiligung des Landkreises an Straßenbauvorhaben der Städte und Gemeinden. Der Landkreis muss da oft Geld für Regenentwässerung beisteuern. Auch dafür sind Mittel im Kreishaushalt vorgesehen. „Das wird uns unsere Arbeit erleichtern“, ist Weigel überzeugt.

 

Von Jana Klameth

Quelle: SZ

 
Montag, 19. April 2010 10:30 372
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