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Bahratal: Viele Ideen für die Freizeit gesammelt
 
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Sandy König, Archivfoto: Daniel Förster

Frau König, in den vergangenen Wochen hat das Projekt Jugendland in der Gemeinde Bahretal rund 160 Jugendliche zu Jugendstammtischen eingeladen, um deren Wünsche zu erkunden. Wie war die Resonanz?

An den drei Stammtischen in den Ortsteilen Ottendorf, Gersdorf und Nentmannsdorf haben zwölf Jugendliche teilgenommen. Im Verhältnis zur Einladungszahl ist das jedoch sehr wenig. Aber inhaltlich gab es sehr viele Ideen. Das hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen.

Was wünschen sich denn die Jugendlichen?


In Gersdorf möchten beispielsweise die jungen Leute den Fußballplatz regelmäßig nutzen. Die Ottendorfer wollen gern im Tanzraum Bauchtanz durchführen. Auch ein Fußballkickertisch steht auf der Wunschliste. Gerade bei diesem Thema hatten wir den Eindruck, dass die Jugendlichen auch in einem zu gründenden Kickerverein mitarbeiten würden. Denn diesen gibt es bisher in der Region noch nicht. Gemeinsam mit uns wollen die Nentmanndorfer mit dem neuen Wirtspaar sprechen, um im dortigen Gasthof einmal im Monat eine Veranstaltung anzubieten. Die ersten Kontakte dafür haben die Jugendlichen auch schon geknüpft. Ein großer Wunsch bei allen Veranstaltungen hieß Motorcrossgelände.

Wie geht es nun weiter?

Mit den Jugendlichen, die mit uns weiter arbeiten wollen, werden wir Kontakt halten und sie auch vor Ort besuchen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir die ersten Ideen umsetzen. Die Ergebnisse der Jugendstammtische werden wir ebenso der Bürgermeisterin und dem Gemeinderat übermitteln. Vielleicht im Herbst würden wir dann gern auf einer Ratssitzung von den ersten Erfahrungen berichten, was sich im Ergebnis der Jugendstammtische getan hat.

Stichwort Ideen. Welche Vorschläge sollen schon bald umgesetzt werden?

Wir werden beispielsweise mit dem Heimatverein Borna-Gersdorf in Verbindung treten, um dort mit einem Angebot für die Jugendlichen aufwarten zu können. Auch werden wir versuchen, die jungen Leute noch besser über unsere Sportturniere zu informieren.

Gespräch: Ute Himmer

Quelle: SZ

 
Montag, 19. April 2010 10:27 377
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