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Bad Schandauer: Wer zieht in den Bahnhof ein?
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Imbiss oder Cafeteria? Der Bad Schandauer Stadtrat entscheidet auf seiner morgigen Sitzung, wer den Zuschlag für die Nutzung von zwei Räumen im Bad Schandauer Bahnhof bekommt.
Vier Bewerbungen liegen den Gremiumsmitgliedern laut Andrea Wötzel von der Stadtverwaltung vor, drei davon für einen Imbissbetrieb mit erweitertem Verkaufsangebot und eine für eine Cafeteria mit hochwertigeren Produkten. Dieser Bewerber könne sich zudem auch einen regionalen Biomarkt in weiteren anzumietenden Räumen im Bahnhof vorstellen. Die helle Halle und der Nebenraum waren zur gewerblichen Nutzung ausgeschrieben. Bis zum 15.Januar lief die Frist. Die Einheiten liegen an der Südseite der Bahnhofshalle neben der Tourist- und Reiseinformationsstelle, die von der Stadt selbst betrieben werden. Der Hauptraum ist etwa 43Quadratmeter groß und der Nebenraum rund zwölf Quadratmeter. Eine große Glasfront mit Tür bildet die Abgrenzung zur Bahnhofshalle. Heizung und ein Wasseranschluss sind vorhanden. „Die Räume sind bautechnisch ohne Mängel“, erklärt Andrea Wötzel, „allerdings renovierungsbedürftig“. Um- und Ausbauten seien durch den späteren Mieter in eigener Regie möglich. Es existiert zudem ein Nebeneingang vom Bahnsteig aus. Vor dem Gebäude sind Stellplätze verfügbar, eine separate Personaltoilette ist im Obergeschoss vorhanden. Frühester Mietbeginn ist der 1.Februar. Die Nettokaltmiete soll zwischen 3,50Euro und 6 Euro je Quadratmeter betragen. Die entsprechenden Gebote werden von den Stadträten mit beachtet. Da die Stadt nach den langwierigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn seit 1.Januar dieses Jahres im Besitz des Gebäudes ist, ist sie bestrebt, möglichst viele Räume im Hauptgebäude zu vermieten. „Wir sind froh, dass es jetzt erstmal diese Bewerbungen gibt“, sagt Andrea Wötzel. Alle vier kämen aus der Sächsischen Schweiz. Mit späteren Mietern soll das Bahnhofsgebäude weiter mit Leben gefüllt werden. „Wir gehen davon aus, dass sich Synergieeffekte zwischen den Einheiten ergeben“, sagt Andrea Wötzel. „Aber es kommt kein weiterer Imbiss in den Bahnhof, eine Konkurrenzsituation werden wir nicht zulassen.“ Quelle: SZ |
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